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Tierärzte

Jede Katze in unserer Station bedarf einer regelmäßigen tierärztlichen Untersuchung, bevor sie an ihr neues zu Hause abgegeben wird.
Als Katzenstation, mit einem durchschnittlichen Bestand von 15-20 Katzen, sind wir auf eine unkomplizierte, flexible und vertrauensvolle Zusammenarbeit angewiesen.
Mit den Kleintierarztpraxen

Med. vet. Cornelia Bärtschi in Vaduz
Praxis Werdenberg,(ehemals Praxis Felix Graf)
Praxis Tamina, Bad Ragaz (ehemals Martin Klaas)

haben wir eine optimale Betreuung und Abdeckung der Regionen Werdenberg und Sarganserland gefunden.

Der Tierarzt informiert


Grundversorgung von Katzen
Damit ihr vierbeiniger Liebling bei guter Gesundheit bleibt, ist es wichtig gewisse Behandlungen vorzunehmen. Dazu gehören regelmässige Schutzimpfungen und Entwurmungen, sowie der Schutz vor Flöhen und Zecken.

Die ersten Impfungen sollten schon im Welpen Alter durchgeführt werden. Da sich der Körper mehrmals mit den Impfungen auseinandersetzen muss, damit ein möglichst guter Schutz gegen die Krankheiten entsteht, müssen junge Tiere grundimmunisiert werden. Das heisst, sie müssen 2 Mal im Abstand von ca. 4 Wochen geimpft werden. Laut den Empfehlungen der Schweizerischen Vereinigung für Kleintiermedizin, sollte nachfolgendem Schema geimpft werden: Die beiden ersten Impfungen mit 12 und 16 Wochen. Damit der Impfschutz aufrechterhalten werden wird, sollten die Impfungen 1 Mal jährlich wiederholt werden. Dies gilt vor allem für Katzen mit hohem Infektionsrisiko (für alle Impfkomponenten, ausser der Panleukopenie). Gemeint sind Freigänger und Mehrkatzenhaushalte, sowie bei Katzen, welche in Tierpensionen gehen. Bei geringerem Infektionsrisiko (alleinlebende Wohnungskatze), können die Impfintervalle etwas verlängert werden (Impfung alle 2-3 Jahre, ab 4 jährig).

Katzenschnupfenkomplex
Auch wenn ihre Katze das Haus/die Wohnung nicht verlässt, sollte sie gegen den Katzenschnupfen geimpft werden, da diese Viren und Bakterien auch über die Luft, bzw. Kleider/Schuhe in die Wohnung gelangen können. Wenn die Katzen erkranken, zeigen sie Niessen, Schnupfen, Augenentzündungen, Fieber und einen schlechten Allgemeinzustand. Wird die Krankheit nicht behandelt/ bleiben die Katzen ungeimpft, kann sich auch eine chronische Form entwickeln, das heisst, die Katzen leiden dann dauerhaft an Schnupfen.

Leukose
Die Schutzimpfung gegen Leukose (FeLV) sollte vorgenommen werden, wenn ihre Katze ein Freigänger ist und somit Kontakt zu anderen Katzen haben kann. Denn durch diesen Kontakt kann das FeLV-Virus übertragen werden. Die Schutzimpfung ist so wichtig, weil wenn sich ihre Katze einmal mit dem Virus infiziert hat, kann die Krankheit, sobald sie ausbricht, leider nicht mehr geheilt werden. Die Katzen zeigen dann Fieber, schlechtes Allgemeinbefinden, Anfälligkeit für andere Krankheiten, oder sie können durch das Virus sogar Tumore entwickeln.

- Katzenseuche (Panleukopenie):

Die Katzenseuche wird durch das Parvovirus verursacht und zählt zu den gefährlichsten, viralen Infektionskrankheiten. Am häufigsten tritt sie bei Katzenwelpen und jungen Tieren auf. Erkrankte Katzen leiden unter Erbrechen, starkem Bauchweh und blutigem Durchfall. Dadurch kommt es auch schnell zu einer starken Austrocknung. Die Sterblichkeitsrate beträgt bis zu 80%. Das Virus kann in der Umgebung lange überleben und kann so, zum Beispiel über die Schuhsohlen der Besitzer, auf andere Katzen übertragen werden. Das heisst, Katzen können auch ohne direkten Kontakt zu anderen Tieren daran erkranken. Deshalb gehört die Impfung der Katzenseuche zu den Basisimpfungen für alle Katzen, auch solchen ohne Auslauf.

Tollwutimpfung
Die Schweiz ist glücklicherweise Tollwutfrei und somit gilt für Tiere in der Schweiz kein Obligatorium für eine Impfung. Wenn sie ihre Katze allerdings über die Grenze mitnehmen wollen (Ferien, Umzüge), muss die Katze gegen Tollwut geimpft sein, da dies für den Grenzübertritt obligatorisch ist. Die Impfung muss mindestens 3 Wochen vor der Ausreise gemacht werden. Ebenfalls obligatorisch ist das Chippen der Katze, sowie ein gültiger Reisepass.

Entwurmung
Wurmeier werden mit dem Kot von befallenen Tieren ausgeschieden und sind somit überall in der Umwelt und der Natur verbreitet. Ihre Katze kann sich draussen mit solchen Wurmeiern anstecken. Auch eine Hauskatze kann Würmer bekommen, da man Wurmeier an Schuhen von draussen in die Wohnung bringen kann. Kitten können die Wurmlarven über die Muttermilch aufnehmen, falls diese nicht entwurmt worden ist.

Ist eine Katze mit Würmern befallen, kann sie verschiedene Symptome zeigen. Eine Wurminfektion kann zuerst völlig symptomlos sein und muss nicht zwingend im Kot zu sehen sein. Zu gegebener Zeit aber, kann die Katze an Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder Husten leiden. Würmer sind auch auf uns Menschen übertragbar.

Eine Entwurmung bietet leider keine langanhaltende Schutzwirkung, deshalb sollte sie regelmässig vorgenommen werden. Wenn sie ihre Katze nicht «Blind» entwurmen möchten, kann selbstverständlich zuerst ein Kotuntersuch vorgenommen werden. Werden im Kot Wurmeier gefunden, sollte die Katze natürlich entwurmt werden.

Man sollte Katzen je nach Risiko unterschiedlich oft entwurmen, bzw. den Kot untersuchen lassen:

-Katzenwelpen bis zum Alter von 6 Monaten: 1 Mal Monatlich
-Hauskatzen: 1 Mal jährlich
-Freigänger: 4 Mal jährlich
-Freigänger, welche häufig jagen/Mäuse fressen: bis zu 1 Mal monatlich.

Um die Ansteckungsgefahr bei kleinen Kindern oder immunsupprimierten Personen im selben Haushalt zu minimieren, wird ebenfalls eine häufige Entwurmung empfohlen.

Flöhe und Zecken
Geht ihre Katze nach Draussen, sollte sie unbedingt gegen Flöhe und Zecken geschützt werden. Flöhe und Zeckenbefall führt zu unangenehmen Symptomen wie Juckreiz, Hautirritationen und Hautentzündungen. Durch die Parasiten können auch Krankheiten auf Ihr Tier übertragen werden. Ausserdem können sie als Besitzer von den Flöhen und Zecken gestochen werden.

Chippen
Neben den Schutzimpfungen und dem Schutz vor Parasiten ist es sehr sinnvoll ihre Katze chippen zu lassen. In der Schweiz ist das Chippen von Katzen noch nicht obligatorisch. Durch einen Mikrochip ist ihre Katze eindeutig wiedererkennbar und in einer Datenbank werden sie als Besitzer der Katze registriert. Sollte einmal etwas mit ihrem Vierbeiner passieren und sie wird von fremden Personen zu einem Tierarzt oder in ein Tierheim gebracht, können sie als Besitzer umgehend informiert werden.

Der Mikrochip ist so klein wie ein Reiskorn und wird auf der linken Halsseite der Katze mit einer Spritze unter die Haut gesetzt. Die Katze wird durch den Chip überhaupt nicht gestört.

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