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Verzichtskatzen

Im Leben läuft nicht immer alles nach Plan. Wenn das Schicksal zuschlägt oder Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden müssen, kann es vorkommen, dass dies auch den geliebten Vierbeiner trifft. In unserer heutigen schnelllebigen Zeit sind Veränderungen ein ständiger Bestandteil des Lebens. Immer dann, wenn ein Katzenbesitzer sich, zum Wohl des Tieres, für eine Trennung entscheidet, sprechen wir von einer «Verzichtskatze». Etwa die Hälfte der bei der Cat-box in Obhut gegebenen Tiere pro Jahr, sind Verzichtskatzen. Leider wird oft viel zu lange gewartet, bevor dieser Schritt tatsächlich gewagt wird – oder man eine Beratung in Anspruch nimmt, welche eine Fremdplatzierung allenfalls hinfällig machen würde. Das lange Warten und Hoffen trägt in der Regel nicht zur Lösung des Problems bei, sondern kann das Zusammenleben zwischen Tier und Mensch ziemlich belasten. Bei einem Konflikt mit seinen Vierbeinern kann durch die kompetente Beratung und langjährige Erfahrung von Beate Rhyner geholfen werden. Vielleicht führt aber auch eine Tierkommunikation oder eine Bachblütentherapie zum gewünschten Erfolg. Auf jeden Fall sollte man nicht zu lange in einer unbefriedigenden Situation verharren und bald Kontakt mit einer Beratungsstelle wie der Cat-Box, oder einem Tierarzt aufnehmen.
Arge Vorwürfe an sich selbst zu machen wie: « ich bin ein schlechter Tierhalter», «ich kann doch die Verantwortung nicht einfach abgeben», «was denken wohl die Nachbarn», «wie schrecklich das geliebte Tier zu verstossen», «ich liebe mein Tier, ich kann mich nicht trennen – ich bin ein schlechter Mensch» sind verständlich. Sie machen sich ja Gedanken um das Wohl Ihres Tieres und überlegen sich, was Sie tun sollen – zerbrechen Sie sich nicht zu lange den Kopf und machen Sie sich keine Vorwürfe. Sie sind nicht alleine mit Ihren Sorgen.
Wenn wir die Situation aus der Sicht des Tieres betrachten, müssen wir manchmal schmerzlich feststellen, dass ein neues Zuhause vielleicht das Beste ist, und Besitzer wie Katze sehr entlasten können.
Es gibt die verschiedensten Gründe wieso eine Katze ihr zuhause verlassen muss und bei der Catbox in Obhut gegeben wird:
- Tod des ehemaligen Besitzers
- Altersheim
- Geburt eines Kindes
- Scheidung / Trennung
- Streitigkeiten unter mehreren Katzen
- Erwerben eines Hundes
- Umzug
- Allergien
- Zu viele Katzen
- Keine Zeit, kein Freilauf

Signale richtig deuten
Das Tier sendet uns in seiner Sprache Signale zu, welche man trotz langjährigem Besitz einer Katze nicht immer richtig deuten kann. Das Verhalten des Tieres verändert sich, und es tut Dinge, die es vorher nicht getan hat. Stress ist dabei nicht zwangsläufig der Auslöser dafür. So zeigte es folgender Fall: Eine Besitzerin meldete sich bei der Catbox, da ihre Katze ständig überall markierte und sich in der Wohnung erleichterte. Dass Katzen dies aus Protest tun, ist einigen geläufig – in diesem Fall war es aber eine effektive Erkrankung des Tieres und keine Protestaktion. Neben dem «Protest-Pinkeln» gibt es noch weitere Auffälligkeiten, welche vorkommen können:
- Verweigern von Essen
- Längeres Wegbleiben des Tieres
- Aggressives Verhalten wie: fauchen und kratzen (gegenüber Familienmitgliedern oder anderen Tieren im Haus)
- Selbstverletzungen durch die Katze (Übersprunghandlung)
- Durchfall und Erbrechen
- Katze zieht sich zurück

Über ein ausgiebiges Gespräch kann bei solchen Problemen gemeinsam herausgefunden werden, welche Schritte einzuleiten sind.

Wieso Cat-Box?
Die Catbox gibt den Tieren ein neutrales und ruhiges Umfeld, um sich von Erlebtem zu erholen und zu sammeln. Die Katzen spüren, dass dieser Ort nicht ihr neues Zuhause, sondern vielmehr ein Ort der Erholung ist. Ähnlich wie bei einer Kur oder Reha. Die Prozesse, die eine abgegebene Katze durchleben muss unterscheiden sich nicht massgeblich von denen von uns Menschen. Manche Tiere leiden unter seelischen Schmerz und Trauer (zum Beispiel beim Tod des Besitzers) und sie benötigen besondere Aufmerksamkeit, Zeit und Geduld. So wie wir Menschen unterschiedlich mit Schicksalsschlägen umgehen, so tun es auch unsere Vierbeiner: wo ein Tier nach kurzer Zeit wieder frisst, spielt und sich entspannt, braucht ein anderes doppelt so lange um sich wieder zu sammeln. Bei Beate Rhyner in der Catbox sind die Tiere in guten Händen und finden auch bald wieder ein gutes Zuhause.

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