

Jede Katze in unserer Station bedarf einer regelmäßigen tierärztlichen Untersuchung, bevor sie an ihr neues zu Hause abgegeben wird.
Als Katzenstation sind wir auf eine unkomplizierte, flexible und vertrauensvolle Zusammenarbeit angewiesen.
Die folgende Liste ist eine Übersicht von Notwendigkeiten und häufigsten Krankheiten. Konsultieren Sie den Tierarzt wenn ihre Katzen entsprechende Symptome aufweist.
Die ersten Impfungen sollten schon im Welpen Alter durchgeführt werden. Da sich der Körper mehrmals mit den Impfungen auseinandersetzen muss, damit ein möglichst guter Schutz gegen die Krankheiten entsteht, müssen junge Tiere grundimmunisiert werden. Das heisst, sie müssen 2 Mal im Abstand von ca. 4 Wochen geimpft werden.
Laut den Empfehlungen der Schweizerischen Vereinigung für Kleintiermedizin, sollte nachfolgendem Schema geimpft werden: Die beiden ersten Impfungen mit 12 und 16 Wochen. Damit der Impfschutz aufrechterhalten werden wird, sollten die Impfungen 1 Mal jährlich wiederholt werden. Dies gilt vor allem für Katzen mit hohem Infektionsrisiko (für alle Impfkomponenten, ausser der Panleukopenie). Gemeint sind Freigänger und Mehrkatzenhaushalte, sowie bei Katzen, welche in Tierpensionen gehen. Bei geringerem Infektionsrisiko (alleinlebende Wohnungskatze), können die Impfintervalle etwas verlängert werden (Impfung alle 2-3 Jahre, ab 4 jährig).
Ist eine Katze mit Würmern befallen, kann sie verschiedene Symptome zeigen. Eine Wurminfektion kann zuerst völlig symptomlos sein und muss nicht zwingend im Kot zu sehen sein. Zu gegebener Zeit aber, kann die Katze an Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder Husten leiden. Würmer sind auch auf uns Menschen übertragbar.
Eine Entwurmung bietet leider keine langanhaltende Schutzwirkung, deshalb sollte sie regelmässig vorgenommen werden. Wenn sie ihre Katze nicht «Blind» entwurmen möchten, kann selbstverständlich zuerst ein Kotuntersuch vorgenommen werden. Werden im Kot Wurmeier gefunden, sollte die Katze natürlich entwurmt werden.
Man sollte Katzen je nach Risiko unterschiedlich oft entwurmen, bzw. den Kot untersuchen lassen:
-Katzenwelpen bis zum Alter von 6 Monaten: 1 Mal Monatlich
-Hauskatzen: 1 Mal jährlich
-Freigänger: 4 Mal jährlich
-Freigänger, welche häufig jagen/Mäuse fressen: bis zu 1 Mal monatlich.
Um die Ansteckungsgefahr bei kleinen Kindern oder immunsupprimierten Personen im selben Haushalt zu minimieren, wird ebenfalls eine häufige Entwurmung empfohlen.
Der Mikrochip ist so klein wie ein Reiskorn und wird auf der linken Halsseite der Katze mit einer Spritze unter die Haut gesetzt. Die Katze wird durch den Chip überhaupt nicht gestört .
