

Eine Katze kann, gut gehalten und umsorgt, rund 16-18 Jahre oder auch älter werden. Das ist nahezu ein Viertel unserer eigenen Lebenserwartung, in welcher diese einzigartigen Wesen mit uns das Leben teilen. Katzen sind Raubtiere und Schmusekatzen zugleich. Sie sind in der Lage, einerseits behütet als reine Wohnungskatzen zu leben oder im Kontrast dazu auch ohne menschliche Zuwendung auszukommen. Das macht sie so interessant und einzigartig.
Ideal ist, wenn eine Katze in einem Haushalt beide Teile gleichsam ausleben kann. Hat sie als reine Wohnungskatze nicht die Möglichkeit, das «Raubtier» auszuleben, kann ihr langweilig werden. Sie wird unzufrieden und unglücklich. Um Energie abzubauen, wird sie sich an Mobiliar oder Pflanzen vergreifen, wird im schlimmsten Fall unsauber oder zieht sich zurück und wird depressiv. Im Gegensatz dazu kann eine zutrauliche Katze, welche bestenfalls als „Mäusefänger“ geduldet und ausschliesslich draussen gehalten wird, sich eines Tages auf den Weg machen, um sich ein neues Daheim zu suchen, wo man ihr mehr Aufmerksamkeit schenkt.
Entscheidend bei der Wahl einer Katze ist nicht nur ihr Aussehen, sondern auch Ihr Alter, Charakter und die Geschichte, bzw. Vergangenheit der Katze. Trotz ihres eigenwilligen und unabhängigen Charakters benötigen sie die regelmässige Fütterung, Pflege, Betreuung, Aufmerksamkeit und die tierärztliche Kontrolle durch ihren Besitzer.
Möchte man sich ein Jungtier anschaffen und hat wenig Erfahrung in der Haltung einer Katze, ist eine gute Vorberatung und Vorinformation wichtig und hilfreich. Das ideale Alter, um ein Kitten aufzunehmen, sind 12 Wochen. Während dieser Zeit hat das Kätzchen alles Notwendige gelernt, was er für sein weiteres Leben braucht.
Obwohl süss und herzig – die ersten Monate sind eine Herausforderung für die neuen Besitzer. Die Wohnung wird als Spielplatz angesehen, Vorhänge, Polstermöbel, sowie Teppiche als Kratz- und Klettermöglichkeit missbraucht und mit Schäden ist zu rechnen.
Ist die Flegelzeit vorüber, wird die Katze/Kater mit 6 Monaten bereits geschlechtsreif. Bei Freigängern, ebenso wie bei Wohnungskatzen beider Geschlechter, muss man sich frühzeitig die Frage stellen, ob Nachwuchs gewünscht ist oder nicht. Informationen zur Kastration erhalten sie vom Tierarzt.
Eine erwachsene Katze, welche über privat oder ein Tierheim ein neues Zuhause sucht, ist leichter einzuschätzen. Man kennt den Charakter und weiss eher, worauf man sich mit ihr einlässt.
«Hunde haben Besitzer, Katzen haben Personal»
Dieser Spruch ist zwar lustig, entspricht aber den Tatsachen.
Wichtig sind ausgewogene Vorinformationen und Vorbereitungen darauf, was einen im Zusammenleben mit einer Katze erwartet. Seien Sie kritisch und überlegen Sie genau, zu welchem Zeitpunkt, von wo und von wem Sie eine Katze an- oder übernehmen. Nicht immer ist der Platz seriös, sind die Katzen gesund und haben bereits einen Tierarztbesuch hinter sich. Mitleid ist oft nicht der beste Ratgeber.
Es könnten viele Verhaltensprobleme und Konfliktsituationen vermieden werden, wenn die Katze im entsprechenden Umfeld zu Hause ist und sie nicht zu vielen Herausforderungen ausgesetzt ist.
Verändern sich die eigenen Lebensumstände, kann es passieren, dass den Bedürfnissen der Katze nicht mehr entsprochen werden kann. Das kann unter Umständen für beide Seiten traurig, frustrierend und zu unlösbaren Problemen führen.
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